Plein-Air vom 17.01.2012 – Leeraner Westerhammrich

Bei herrlichstem Wetter ging es heute mit dem Fahrrad und der Kofferstaffelei auf dem Anhänger in den Leeraner Westerhammrich:

Hier noch einige Fotos:

Vor Beginn der Malerei – hier zusehen, es war starkes Gegenlicht, daher scheint die Leinwand durch – ich habe dann einfach einen weitere Leinwand dahinter montiert, somit war das Problem behoben.

Ganz im Ernst, bei etwa 4 Grad Celsius gab es ganz schön kalte Finger und Füße.

Hier noch eine Website dazu: Schutzgemeinschaft Westerhammrich

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Plein-Air vom 11.01.2012 – Harderwykenburg

So, jetzt also das älteste Leeraner Haus, die Harderwykenburg. Wikipedia schreibt dazu:

Die Harderwykenburg am Harderwykensteg in Leer ist mit über 500 Jahren eine der ältesten noch erhaltenen Burgen Ostfrieslands und das älteste Haus der Stadt Leer. Traditionell wird die Harderwykenburg auch als „Erstes Haus Leer“ bezeichnet. Die Harderwykenburg befindet sich seit über 220 Jahren im Privatbesitz des gräflichen Hauses Innhausen und Knyphausen.

Im 14. und 15. Jahrhundert erlangten die lokalen „Häuptlinge“ gegenüber den Landesfürsten an Macht und Bedeutung. Sie gingen in der Regel aus der Großbauernschaft hervor. Im späten 15. Jahrhundert wurden einzelne führende Häuptlinge, wie zum Beispiel Enno Cirksena im Jahr 1454, in den Grafenstand erhoben. Damit vollzog sich der Übergang von der Häuptlings- zur Grafenzeit. Um diesen neuen Machtanspruch zu untermauern, ließen sich die Häuptlinge „Steinhäuser“ errichten. Diese waren oftmals das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum des jeweiligen Machtbereichs.

Die baugeschichtliche Phase der Steinhäuser der ostfriesischen Häuptlinge lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen: Im 14. und frühen 15. Jahrhundert wurden sogenannte „Hohe Häuser“ („Turmbauten“) errichtet, im späten 15. Jahrhundert sogenannte „Lange Häuser“ („Saalbauten“), die bereits einen erkennbar repräsentativen Charakter trugen, bevorzugt.

1421 ließ Focko Ukena, damals aufstrebender Häuptling von Leer, die Fockenburg im Stil eines „Hohen Hauses“ erbauen. Im Jahr 1431 wurde Focko Ukena von seinen im „Friesischen Freiheitsbund“ organisierten Widersachern unter Führung des Häuptlings Enno Cirksena vertrieben und die Fockenburg wurde vollständig zerstört. Andere ostfriesische Häuptlinge und Bauern fühlten sich in ihrer Eigenverantwortung bedroht, da Ukena als Großgrundbesitzer nachgesagt wurde, mit Seeräubern im Bunde zu stehen und er zudem seine friesischen Widersacher unter Ocko tom Brook sowie den Erzbischof von Bremen und den Grafen von Oldenburg besiegt hatte.

Um 1470 ließ der Leeraner Häuptling Hajo Unken, Enkel und Erbe Focko Ukenas, auf einem wenige hundert Meter von der zerstörten Fockenburg entfernten Geesthügel die Unkenburg im Stile eines „Hohen Hauses“ errichten. Die Unkenburg stellt insofern eine Besonderheit dar, als sie eines der jüngsten Beispiele eines „Hohen Hauses“ ist.

Kernstück der Unkenburg war der charakteristische dreigeschossige Turm: Mit seinem Giebel erreicht er auf einer Grundfläche von 11,17 m x 8,15 m eine Höhe von etwa 16,20 m. Das bis zu 3 m dicke Mauerwerk setzt sich aus einem inneren Gussmauerkern aus Mörtel und Ziegelbrocken und einem äußeren unregelmäßigen zwei- bis vierschichtigen Schalenmauerwerk (1,10 m – 1,20 m dick) aus Backstein zusammen. Diese Steine, die aufgrund ihrer Maße (28,5 cm x 14,5 cm) als typische „Klostersteine“ klassifiziert werden, sind über Muschelkalk-Mörtel miteinander verbunden.

Das Untergeschoss trägt ein flaches Kappengewölbe. Ursprünglich befand sich hier auch eine Brunnenstelle. Das 1. Obergeschoss diente als Speicher, im bewohnbaren 2. Obergeschoss saß die Verwaltung. Die Unkenburg hatte in erster Linie eine Speicherfunktion und diente nur im Verteidigungsfall als Wohnraum. Die aus der oberen Bauernschaft hervorgegangenen Häuptlinge wohnten in der Regel weiterhin in ihren Bauernhäusern.

Für den Verteidigungsfall hatte der Bau einige wehrhafte Elemente: den Turmbau selbst mit drei Meter dicken Außenwänden und den im Jahr 1573 ausgehobenen Wassergraben. Untergeschoss und erstes Obergeschoss waren nicht miteinander verbunden und verfügten über separate Zugänge, wobei das 1. Obergeschoss über eine einziehbare Holzkonstruktion zugänglich war. Damit sollte u.a. der Gefahr des „Ausräucherns“ entgegnet werden.

Die Harderwykenburg in Leer, Ostfriesland

Der Ehemann von Armgard Unken, der Tochter von Hajo IV. Unken und Erbin der Unkenburg, war Dietrich Harderwyk. Dieser baute im 17. Jahrhundert die Unkenburg von einer Speicherburg zu einer Wohnburg um. So fügte er dem Turm einen eingeschossigen u-förmigen Anbau an, nahm im Turm eine Raumaufteilung vor und gestaltete den geradlinigen Giebel zu einem schlichten Renaissance-Giebel um. Die in ihrem Erscheinungsbild nun deutlich veränderte Unkenburg trägt seither den Namen Harderwykenburg.

Das Jahr 1788 stellt einen Wendepunkt in der Geschichte der Harderwykenburg dar. Carl-Gustav Freiherr zu Innhausen und Knyphausen, preußischer Kammerherr in Berlin und jüngerer Bruder des Lütetsburger Grafen Edzard-Mauritz, ersteigerte die Burg von der Familie von Schilling, um die Mitgliedschaft im „Ritterschafts-Kollegium“ in Ostfriesland zu erhalten. Das steinerne Wappen an der Nordseite der Harderwykenburg ist das Familienwappen der Familie von Schilling. Das Steinhaus, das keine richtige Burg ist, befindet sich heute in Privatbesitz.

Eigentümer seit 1788 waren:

  • 1788–1823: Carl-Gustav Freiherr zu Innhausen und Knyphausen
  • 1823–1854: Moritz Freiherr zu Innhausen und Knyphausen
  • 1854–1911: Dodo-Alexander Freiherr zu Innhausen und Knyphausen, Graf von Bodelschwingh-Plettenberg
  • 1911–1967: Edzard Freiherr zu Innhausen und Knyphausen
  • 1967–1981: Dorothea Freifrau zu Innhausen und Knyphausen
  • 1981–2011: Dodo Freiherr zu Innhausen und Knyphausen
  • seit Juni 2011: Edzard Freiherr zu Innhausen und Knyphausen

Zwischen 1860 und 1890 wurde der längliche eingeschossige Anbau durch den heutigen zweigeschossigen Anbau ersetzt. Zudem erhielt die Harderwykenburg den charakteristischen grauen Putz. Der Wassergraben wurde zugeschüttet. Während des Zweiten Weltkrieges diente die Harderwykenburg als Kindertagesstätte; dafür wurden auf dem Gelände zwei kleinere Schutzbunker geschaffen. In jahrelanger Arbeit wandelte Dodo Freiherr zu Innhausen und Knyphausen den einstigen Nutzgarten in einen Park mit abwechslungsreicher Flora um. Der Baumbestand steht teilweise unter Naturschutz. Der öffentlich zugängliche Park der Harderwykenburg ist eine grüne Insel inmitten der Altstadt Leers.

Der Harderwykenpark ist Teil der „Route der Gartenkultur“ und die Burg ist Bestandteil der Deutsche Fehnroute.

Die oben gezeigte Karte verzeichnet den genauen Standort der Plein-Air Malerei vom 11.01.2012, klicken Sie bitte zur genaueren Ansicht auf die Karte!

Staffelei ist aufgebaut – los geht´s.

Hier die ganze Szenerie.

Schon fast fertig.

Das vollendete Gemälde fertig zum Abtransport.

Heute habe ich übrigens eine kleinere Leinwand verwendet – so lief ich nicht Gefahr, Probleme mit der Zeit zu bekommen.

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Plein-Air vom 10.01.2012 – Evenburg in Leer-Loga

Die oben gezeigte Karte verzeichnet den genauen Standort der Plein-Air Malerei vom 10.01.2012, klicken Sie bitte zur genaueren Ansicht auf die Karte!

Eigentlich war ich heute zu spät zum Motiv aufgebrochen – da es etwas aufwendiger zu malen ist, hätte ich mehr Zeit gebraucht. Egal – das wußte ich also schon vorher.

Insgesamt lief es eigentlich ganz gut mit, leider ging dann das Licht zu Neige. Und nicht nur das, es war heute auch recht schattig, ziemlich naßkalt.

Nun ja, dann wird das Gemälde – hier dann meine Foto-Vorlage – im Atelier fertig gemalt – ist kein Beinbruch, ich werte es als Experiment, um festzustellen, wieviel Zeit der Maler wirklich für ein fertiges Gemälde braucht. Mir fehlte 1 Stunde.

Hier noch Wissenswertes über die Evenburg, Text aus Wikipedia:

Die Evenburg ist ein Wasserschloss im Leeraner Ortsteil Loga unweit der Leda, die von Oberst Erhard Reichsfreiherr von Ehrentreuter von Hofrieth (1596–1664), dem Kommandanten der niederländischen Garnison in Emden, zwischen den Jahren 1642 und 1650 erbaut wurde. Er benannte die Burg nach seiner aus Böhmen stammenden Ehefrau Eva Freiin von Ungnad, die er 1631 geheiratet hatte. Die Lehnsrechte für Loga und das benachbarte Logabirum hatte Oberst von Ehrentreuter von Graf Ulrich II. von Ostfriesland als Gegenleistung für beträchtliche Spielschulden erhalten.

Marie von Ehrentreuter (1633–1702), die jüngste Tochter des Erbauers, heiratete Gustav Wilhelm Freiherr von Wedel (1641–1717), der aus Königsberg stammte. Als späterer Feldmarschall des dänischen Königs Christian war der neue Herr auf der Evenburg auch Gouverneur des Oldenburger Landes. Mit einem beträchtlichen Vermögen ausgestattet, kaufte er 1684 die Grafschaft Jarlsberg bei Oslo in Norwegen dazu. Seitdem führen die von Wedels den Grafentitel.

Nachkommen der Familie von Wedel, deren Hauptwohnsitz heute Schloss Gödens in der Gemeinde Sande ist, bewohnten über Jahrhunderte die Evenburg. In den Jahren 1861/62 wurde das damals reparaturbedürftige Bauwerk, das zu den frühesten Zeugnissen klassizistischer Baukunst im niederländischen Stil gehörte, weitgehend abgerissen. Nur im Mitteltrakt wurden die Grundmauern und das Gewölbe des älteren Querhauses in das neue Wohnschloss einbezogen, das ansonsten im pseudogotischen Stil ausgeführt wurde Der Architekt war Richard Stüve aus Hannover. Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) wurde das Schloss schwer beschädigt und stand danach lange Zeit verwaist.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten befinden sich in der Evenburg heute unter anderem die Berufsakademie Ost-Friesland und das Studienseminar für Gymnasiallehrer. Bis vor wenigen Jahren befand sich hier außerdem das Kreismedienzentrum des Landkreises Leer, der im Juni 1975 die Evenburg mit den dazugehörigen Ländereien für etwa sieben Millionen Deutsche Mark von der Familie von Wedel erwarb. Sehenswert sind die lange Doppel-Allee, die aus der Stadt Leer zur Burg führt, die barocke Vorburg von 1703 (hier befindet sich die Kreismusikschule des Landkreises), das Vorhaus und Reste ehemaliger Stallungen, sowie der weitläufige Landschaftspark im Stil des englischen Landschaftsgartens mit Anbindung zum Ledadeich.

Bis zum Jahre 2006 wurde die Evenburg im Zustand zur Mitte des 19. Jahrhunderts restauriert. Das neugotische Dach und zahlreiche Einzelheiten der Innenarchitektur wurden wieder hergestellt. Die Einweihung erfolgte im Januar 2007. Eine Besichtigung des Schlosses ist während öffentlicher Führungen möglich. Im Saal und in der Vorburg finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

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Plein-Air vom 02.01.2012

Die oben gezeigte Karte verzeichnet den genauen Standort der Plein-Air Malerei vom 02.01.2012, klicken Sie bitte zur genaueren Ansicht auf die Karte!

Das geplante Motiv

aus der Sicht des Malers

der Sonnenschein täuscht, es fegte ein kalter Wind am Hafenbecken entlang

die ersten Farben sind angelegt

bei der Arbeit

eingezwängt zwischen Güterzügen und Kaikante

Motiv und Plein-Air Gemälde, Format 41 x 33 cm, gemalt auf Leinwand/Keilrahmen

Derzeit habe ich noch keine größere, gute Fotografie des Gemäldes, ich werde sie hier aber in den  nächsten Tagen noch einfügen.

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Freilichtmalerei – eine Definition

Freilichtmalerei oder Pleinairmalerei (französisch: en plein air: unter freiem Himmel) bezeichnet eine Malerei, bei der der Künstler das abzubildene Objekt direkt, in natürlichem Licht und natürlichem Umfeld darstellt. Diese Form der Malerei steht damit im Gegensatz zur Ateliermalerei.

Bereits in der Renaissance beschäftigten sich die Künstler mit dem natürlichen Licht. Leonardo da Vinci befasste sich mit dem Thema in seinem „Traktat über die natürliche Malerei“. Die niederländischen Maler des 16. und 17. Jahrhunderts arbeiteten zwar nach Studien im Freien, führten aber die weiteren Arbeiten am Gemälde im Atelier aus. Die Landschaftsdarstellung wurde dabei weitgehend unabhängig vom Vorbild der Natur nach Kompositionsregeln aufgebaut.

Begründet wurde die Freilichtmalerei am Anfang des 19. Jahrhunderts in England von John Constable und Richard Parkes Bonington. Die Ausstellung von Constables Werk 1824 in Paris veranlasste viele französische Maler zur Arbeit in der Landschaft und inspirierte besonders die französischen Impressionisten. Künstler wie Jean-Baptiste Camille Corot, Jean-François Millet, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir, Giovanni Segantini und nicht zuletzt Claude Monet trugen mit ihren Werken dazu bei, dass sich die Pleinairmalerei etablierte.

Unter den Künstlern der Schule von Barbizon und des Impressionismus bekam diese Malweise eine neue, große Bedeutung. Nicht ganz unwichtig für das Malen en plein air waren auch die Entwicklung der Künstlerfarben in Tuben. Bis zu diesem Zeitpunkt musste jeder Künstler seine Farben aufwändig selbst anmischen, doch jetzt wurden die Farben „malfertig“ in wiederverschließbaren, transportablen Tuben hergestellt.

Skagenmaler nannte sich eine dänische Künstlergruppe in dem Fischerort Skagen – wie beispielsweise Peder Severin Krøyer und Anna Ancher, die Ende des 19. Jahrhunderts zu überregionaler Bedeutung gelangte und sich vor allem der Freiluftmalerei nach dem Vorbild der Schule von Barbizon verschrieb. Weitere Beispiele für Freilichtmalerei in dieser Zeit finden sich etwa bei den Künstlern der Newlyn School, der Künstlerkolonien Dachau und Worpswede sowie des Hamburgischen Künstlerklubs.

Text:Wikipedia

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